AVGS-Coaching-Anfrage für Annett Schulz

Wir leiten deine Daten an Annett weiter, damit sie sich schnellstmöglich mit einem Terminvorschlag für ein unverbindliches Erstgespräch bei dir melden kann. Welches AVGS-Coaching-Anliegen hast du?

Ich nehme zur Kenntnis, dass meine Angaben und Kontaktdaten zur Bearbeitung der Anfrage gespeichert werden. Ausführliche Erläuterungen zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten findest du in der Datenschutzerklärung.

 

Annett Schulz

Annett Schulz: AVGS-Coaching Marzahn-Hellersdorf & Hönow

Seit wann arbeitest du als Coach?

Seit 2017 bin ich freiberuflich als Life-Balance-Coach und Entspannungstrainerin mit dem Fokus auf ein ausgewogenes nachhaltig gesundes Leben im Einklang zwischen gesellschaftlich-beruflicher Struktur und persönlichen Konstellationen tätig. Coachingerfahrung habe ich bereits seit 2002. In meiner einstigen Funktion als Projektleiterin und -managerin von Großbauprojekten war es meine Aufgabe viele Teams, vor allem interdisziplinäre, zu führen und zu leiten. In dieser Tätigkeit stand so oft die Konfliktbewältigung, Mediation und Krisenintervention sowie Motivation der Mitarbeiter im Vordergrund. Mein größter Wert ist den Mensch selber in seiner eigenen Kompetenz und ihn als Ganzes, also auch als Privatperson, zu sehen. Ich sah mich nicht nur als anweisende Führungskraft im Rahmen eines Projektes, sondern auch als persönlicher Mentor und Unterstützer. 
Die Mitarbeiter, Kollegen und Bekannten suchten schon immer den Weg zu mir, wenn sie ein Problem hatten, reden wollten, Hilfe benötigten oder einfach nur mal jemanden brauchten, der ihnen zuhört und sie sieht.

 

Wie bist du zum Coaching gekommen?

2016 bin ich durch meine eigenen Verstrickungen im Hamsterrad des getriebenen Aktivismus und der immer wiederkehrenden Loyalitätskonflikte im Job und im Privatleben als alleinerziehende Mutter, stecken geblieben. Ich war an meine körperlichen sowie psychischen Grenzen gestoßen. Erschöpfung, Lustlosigkeit, Hilflosigkeit, Getriebenheit und Unzufriedenheit bestimmten meinen Alltag, was ich jedoch nicht nach außen zeigte. Bis zu jenem Zeitpunkt als es zu einem massiven Einschnitt in meinem Familienleben kam. Mein schönes aufgestelltes Konstrukt brach zusammen und ich hatte plötzlich keinerlei Verantwortung mehr für andere zu tragen – weder für den Job als Bauingenieurin, noch als Mutter. Es war an der Zeit Verantwortung für mich selbst und mein Leben zu übernehmen. Mich um mich selbst zu kümmern. Ich litt unheimlich unter dem Druck, ich müsse ganz schnell wieder in einen gut bezahlten Job als Führungskraft. Ich schrieb etliche Bewerbungen, hatte etliche Vorstellungsgespräche, aber der Funke der Begeisterung dafür sprang nicht über. Ich fing an mich intensiver mit Persönlichkeitsentwicklung, alternativen Heilungsmethoden, Lebenssystemen, meinen eigenen Werten und Träumen zu beschäftigen. Ich wollte zukünftig ein entspanntes und leichtes Leben führen. Das war der Auftakt für meine zusätzlichen Ausbildungen zum Entspannungscoach, Faszien- und Brainfittrainer und systemischen Coach auf meinem neuen beruflichen Weg .
Meine Mission war geboren anderen Menschen, vor allem Führungskräften, Akademikern und Menschen mit einem hohen Bildungsstand und einer gewissen Hochsensibilität auf ihrem beruflichen und auch persönlichen Weg in ein zufriedenes, gelassenes und ausgeglichenes Leben zu helfen und zu unterstützen.

 

Was macht dir besonders viel Spaß in deinem Job?

Die leuchtenden Augen der Klienten zu sehen. Ihre Zufriedenheit, die Erleichterung und Sicherheit zu spüren, wenn sie eine Perspektive für ihre Lebenssituation gefunden haben, mutig die ersten Schritte gehen und Erfolge haben. Es macht mir Spaß sie für sich selbst und ihre Ideen zu begeistern, sie zu motivieren und ihnen als Unterstützer mit meinen eigenen Erfahrungen zur Seite zu stehen, um sie in ihr Potential und ihr Sein zu bringen.

 

Worauf können sich deine Coachees bzw. Klienten bei dir freuen?

Das Coaching ist individuell gestaltet und ist ausgerichtet auf die Bedürfnisse des jeweiligen Klienten. Es ist abwechslungsreich und bietet einen Mix aus Mental- und Körpertraining. Es gibt kein Standardprogramm. Es gibt keine einschränkenden Regelungen. Alles kann – nichts muss. 
Zu Anfang stehen immer die Fragen: Was braucht derjenige, wo steht er gerade, was passt zu ihm. Ich arbeite mit meinen Klienten authentisch und auf Augenhöhe! Ich lasse sie teilhaben an meinen eigenen Erfahrungen und Stärken.

 

Was sind deine Schwerpunkte im Coaching?

Immer häufiger kommen Menschen zu mir, die schon des Öfteren einen Burnout erlitten haben und trotz vieler Therapien und Kuren immer wieder an den gleichen Punkt angelangen. In meiner Arbeit geht es darum, zu schauen und herauszuarbeiten, welche Muster und Verhaltensweisen womöglich dahinter stecken, warum der Klient immer wieder seine eigenen Grenzen überschreitet. Die Ist-Analyse: Was ist gerade aktuell, was ist gerade wichtig, die Anerkennung von dem, was da ist und was der Klient bereits an Erfolgen hatte, der Anerkennung von sich selbst (Stärken sowie Schwächen), die eigenen Grenzen zu finden und Methoden zu erlernen diese auch durchzusetzen, persönliche Interessen und Vorlieben zu ergründen.

In gemeinsamer Erarbeitung werden Methoden und Lösungen gefunden, wie das eigene Leben bewusster und aktiver gestaltet werden kann, um entspannter, zufriedener und vor allem gesund zu bleiben. Damit wird der Wiedereinstieg ins Berufsleben oder die Neuorientierung auf eine stabile Basis gestellt. Kurz & knapp gesagt: 
Stärken- und Ressourcenfindung, Stärkung des Selbstbewusstseins, seine eigene innere Mitte und Balance im Leben finden und halten, Konflikt- und Krisenbewältigung, Stressmanagement.

 

Welches Coaching-Erlebnis hat dich zuletzt beeindruckt?

Eine Klientin, diplomierte Geisteswissenschaftlerin in Literatur, 40 Jahre alt. Viele Jahre war sie als freie erfolgreiche Dramaturgin für Theaterstücke tätig. Sie litt jedoch darunter, dass sie zu schlecht bezahlt wurde und überwiegend nur den zweiten Platz bei Auszeichnungen bekam. Sie lehnte ihre kreative Seite und sich selbst ab. Selbst benannte sie sich als Hochstaplerin und konnte ihre Erfolge nicht anerkennen. Zudem hatte sie ein vermindertes Selbstwertgefühl und wurde in ihrer Lebensweise durch eine eigene Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) und ihre Hochsensibilität eingeschränkt. Ihr Familienstand: ledig, alleinerziehend von einem 3-Jährigen Sohn mit interkulturellen Hintergrund. Sie kam ins Coaching, weil sie den Wunsch hegte in ein Anstellungsverhältnis zu wechseln, um so mehr Struktur und Sicherheit in ihr Leben zu bekommen.

Ergebnis des Coachings:

  • Aufstellung eines Selbstbildes von ihr mit all ihren Stärken und Schwächen, welches sie annehmen konnte und „liebte“
  • Erhöhung des Selbstbewusstseins und der Selbstwertschätzung
  • Erstellung von Bewerbungsunterlagen einschl. Versendung von Bewerbungen und Gesprächstraining

Zwei Monate nach Beendigung des Coachings teilte sie mir mit, dass sie eine Anstellung als Grundschullehrerin im Quereinstieg an einer offenen Schule in Teilzeit bekommen hat
Interessanterweise war das auch ihr erster Impuls in den ersten Coachingsitzungen zur Frage, was sie gerne machen möchte.


© 2019 avgs-coaching.berlin

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen