Die heimlichen Helden deiner beruflichen Neuausrichtung

Verena Lange

Ohne Sherpas ist eine Aufstieg auf den höchsten Bergs der Erde, dem Mount Everest, unmöglich. Soweit wollen wir von AVGS-Coaching in Berlin nicht gehen, aber es lohnt sich der Metapher des Sherpas einen kurzen Moment an Aufmerksamkeit zu widmen.

 

Wer sind die Sherpas?

Als Sherpas wird eine Volksgruppe des Himalaya genannt, die um das Jahr 1500 aus Tibet kommend in den Zentral- und Südhimalaya eingewandert ist. Ihre Körper sind optimal auf die Höhe angepasst. Auch gut trainierte Alpinisten haben in den Höhenlagern mit der dünnen Luft zu kämpfen und geraten in den Gipfeln des Himalayas an ihr Limit. Die schwere Ausrüstung ist kräftezehrend, die Atmung fällt schwer, jeder Meter wird zur Qual. Doch Sherpas bewältigen auch bei über 5000 Höhenmetern diese Strapazen mit scheinbarer Leichtigkeit. Ihre Körper sind den Sauerstoffmangel gewöhnt und haben sich darauf eingestellt. Das macht sie zu perfekten Bergsteigern.

 

Was sind eigentlich die Aufgaben eines Sherpas?

Sherpas sind keinesfalls die Packesel, die die ganze Arbeit machen. Sherpas begleiten und sichern die Expedition, sie errichten Brücken über Gletscherspalten und transportieren die Ausrüstung vom Basis- ins Höhenlager. Sie setzen dabei auch ihr Leben aufs Spiel, um ihre Familien zu ernähren – nicht aber für den Kick der Gipfelstürmung. Rein physisch betrachtet, mögen die Sherpas ihren zahlungskräftigen Kunden überlegen sein, trotzdem halten sie sich in den Bergen im Hintergrund. So ist es für Sherpas absolut nicht üblich, Kommandos zu geben. Das entspricht nicht ihrer Sherpa-Mentalität. Wenn ein Sherpa am Matterhorn beschließt, dass die Gruppe umkehren muss, folgt man ihm.
Nicht so bei den Sherpas im Himalaya. Die Ethnie der Sherpa sind traditionell Buddhisten und demnach ist es für sie nicht üblich , Autorität auszuüben.

Bildlich gesprochen steht auch der Coach wie ein Sherpa seinem Coachee zur Seite. Natürlich kann man den Vergleich nicht 1:1 übertragen – alleine was die körperliche Ausstattung anbelangt. Aber in gewisser Hinsicht ist eine Ähnlichkeit zum Coach gegeben. Der Sherpa kennt genauso wie der Coach den beschwerlichen und nervenaufreibenden Weg zum Gipfel des Bergs. Er hat den Gipfel in Begleitung seiner Zöglinge schon etliche Male unter großen Strapazen erklommen. Er kennt die Fallstricke, die bedrohlichen Gefahren auf dem Weg dorthin, er kennt die existentiellen Momente, an denen der Coachee am liebsten aufgeben würde. Er weiß, dass es Phasen geben wird, an denen seine Coachees am liebsten umkehren, aufgeben und hinschmeißen würden. Anlässe dafür gibt es reichlich: Massen an Absagen auf aufwändig produzierte Bewerbungsunterlagen, Ablehnungen nach vermeintlich positiv verlaufenen Jobinterviews oder Durststrecken in der frühen Gründungsphase, in denen sehr viel mehr investiert werden muss und der Output möglicherweise sehr viel später erst bemerkbar wird. Aber dein Coach hat auch stets im Hinterkopf, dass er schon so viele Coachees an den Gipfel begleitet hat, die trotz aller Bedenken und Motivationstiefs das lang ersehnte Ziel ihres Traumjobs oder der Verwirklichung ihrer Gründungsidee erreicht haben. Wenn du als Coachee diese Analogie zugrunde legst, wirst du feststellen, dass dein Coach dir keinesfalls die Arbeit als Packesel abnehmen wird. Aber er wird dich begleiten. Den mühsamen Aufstieg nach oben wirst du allerdings alleine bewältigen müssen. Die Arbeit und die damit verbundene Anstrengung und Strapazen wird dir kein Coach dieser Welt ersparen können. Selbst, wenn sie oder er das wollte. Den Weg hin zu deinen Traumjob, zu deiner beruflichen und somit auch privaten Selbstverwirklichung, die Realisierung deiner Gründungsidee kannst nur du alleine gehen. Und niemand anderes. Dein Coach kann dir helfen, dich begleiten, dir Möglichkeiten aufzeigen, dich reflektieren und dir Kontakte, Methoden und Instrumente nennen. Aber am Ende des Tages bist du der Mensch, der die entscheidenden Schritte gehen wird. Es werden manchmal sehr kleine Schritte sein und manchmal werden es Dauerläufe sein. Und manchmal artet es auch im Falle einer Unternehmensgründung in einem Marathon aus, an dem man jährlich teilnimmt. Aber all die Kraft, die du hierfür brauchst, steckt in dir allein. Du bist dazu in der Lage, dein Ziel zu erreichen. Mit deinem Coach legst du deine Ziele und Methoden fest. Deinem Coach wirst du dann regelmäßig von deinen individuellen Fortschritten im Einzelcoaching berichten können. Er wird sich mit dir über die kleinen und großen Schritte und Fortschritte freuen, mit dir die nächsten Steps planen und strategisch überlegen, was nun die wichtigsten Maßnahmen sind. Und dann gehst du wieder nach Hause und musst deine Hausaufgaben alleine machen. Das alles ist kein Hexenwerk. Dafür gibt es bewährte Tools und Methoden. Wir haben hier in Deutschland exzellente Voraussetzungen einen tollen Job zu finden. Aktuell herrscht Fachkräftemangel und Gründungsvorhaben werden so gut gefördert wie wahrscheinlich noch nie. Mit einem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) steht dir die Welt offen. Du kannst über den AVGS von einem maßgeschneiderten Bewerbungscoaching mit einem Coach deiner Wahl profitieren. In einem intensiven Profiling und einer auf dich zugeschnittenen Strategie, wird dich dein Coach zu deinem Ziel begleiten. Such dir heute noch deinen Sherpa aus und geh den ersten Schritt. Dein Coach erwartet dich.

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